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Internationale Jugendbegegnungen als Beitrag zu Versöhnung
und dauerhaftem Frieden in Europa: Junge Menschen wollen nie wieder Krieg. Nach Konflikten werden Notunterkünfte eingerichtet, Lebensmittel verteilt, und Ärzte retten Verletzte. Den Maßnahmen ist eines gemeinsam: Betroffene brauchen schnell Hilfe zum Überleben. Aber: Kann Konflikten vorgebeugt werden? Warum Morde und Vertreibungen? Wer bringt Menschen wieder zusammen, die sich hasserfüllt bekämpft haben? In Europa waren die politisch Verantwortlichen so klug, den mühseligen Weg zur Europäischen Union zu wagen. Der freiwillige Zusammenschluss, als friedliche Lebensgrundlage und um Kriege nicht mehr zuzulassen, ist erfolgreich - aber nicht für alle. Nicht in Ex-Jugoslawien, Zypern, Nordirland, Baskenland. Die Menschen leben dort nach Friedensschlüssen weiter in ihren Heimatländern. Jedoch nähren Hass, leidvolle Erinnerungen, Vorurteile und wirtschaftliche Not die alte Feindschaft.
Hier setzt die Arbeit von CAMPUS15 ein: Jungen und Mädchen im Alter von 15 – 16 Jahren werden zu persönlichen Begegnungen eingeladen, an denen auch immer Jugendliche aus Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen, wie beim Sommercamp 2006 in Königswinter: Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Polen, die Niederlande und Deutschland. Seit 1998 wurden sechs Sommercamps im Rheinland, drei Rückbegegnungen
in Ländern des westlichen Balkans und ein Trainingskurs für
Jugendbetreuer aus Mittel- und Südosteuropa durchgeführt. In
den Sommercamps steht Vertrauenbildung im Vordergrund. In den Rückbegegnungen
wird gemeinschaftlich an sozialen Projekten für Andere gearbeitet.
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